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Bei einem Marderschaden bezahlt die Versicherung nur unter bestimmten Bedingungen die aufgekommene Beschädigung.

Autofahrer, die Ihr Auto auf der Straße parken, können damit rechnen, dass Marder zum Beispiel die Kabel ihrer Zündkerzen oder die Brems- und Kühlwasserschläuche ihrer Autos angreifen.

Wer nur eine Haftpflichtversicherung für sein Auto hat, der bleibt auf den Reparaturkosten sitzen. Da Versicherungen heutzutage ihre Vertragsbedingungen selbst gestalten können, ist auch ein Marderbiss je nach Versicherung und der Police anders zu versichern.

Einige Versicherer bieten eine eigene Police für Marderschäden und deren Folgeschäden an. Bei anderen Unternehmen ist er über die Teilkasko-Versicherung mitversichert. Da allerding die Teilkaskoversicherungen in den meisten Fällen mit einer Selbstbeteiligung (meist 150 Euro pro Schadensfall) geschlossen werden und diese Summe im Schadensfall verrechnet wird, werden viele Teilkasko-Versicherungen für Marderschäden nicht verwendet. Hier trägt der Autobesitzer den Schaden allein.

Warum beißen Marder?

Es gibt verschiedene Ursachen, warum die Marder im Motorraum Schäden anrichten. Tatsächlich frisst der Marder die Kabel nicht. Die Kabel werden vom Marder angebissen, zerkratzt und beknabbert, um diese so zu untersuchen.

Das liegt daran, dass Marder grundsätzlich sehr interessierte Tiere sind.

Als lernfähige Tiere, erforschen Sie gerne neue Dinge. Um Neues zu erkunden, nutzen Marder die Zähne und nagen alles an. Hier hat der Marder eine Vorliebe für Kabel und Schläuche entwickelt. Eine Vermutung aus der Theorie ist, dass die Gummierung der Kabel sehr anregend für die Marder riecht. Und gerade im Motorraum werden die Tiere hier fündig und vergehen sich an Kabeln und Schläuchen.

Der Grund für die größeren Schäden hat allerdings oft etwas damit zu tun, dass die Nager ihr Revier markieren. Wie auch sonst im Tierreich üblich, nutzen sie dabei Duftmarken. Und somit ist beispielsweise ein Auto dem Revier eines bestimmten Marders zugeordnet. Das Markieren an sich führt dabei weniger zu Schäden, sondern vielmehr, wenn eine solche Auto-Markierung in ein anderes Revier gefahren wird. Der dort ansässige Marder versteht dies als feindliche Kriegserklärung und versucht Ihn zu vertreiben.

Da er allerdings nur das Auto findet, lässt er seine Aggression am unschuldigen PKW aus.

Dabei ist es nicht mit einem Übermarkieren getan, sondern Sie versuchen die Autoteile zu zerstören, welche nach dem Rivalen riechen. Dies sind dabei häufig, Kabel und Schläuche.

Gerade in der Zeit zwischen März bis zum Spätsommer ist Paarungszeit der Marder. In diesem Zeitraum ist ihr Aggressions­potenzial höher – und damit der Motorraum Ihres Autos besonders gefährdet.

Welche Schäden können dabei entstehen?

Es gibt direkte Marderschäden und indirekte Folgeschäden eines Marderbiss im PKW. Aber auf was haben es die Nager am häufigsten abgesehen?

Statistisch gesehen werden Zündkabel, Kühlwasser- und Scheiben­wasch­wasser­schläuche, Kunststoff­schläuche, Stromleitungen, Isolierungen sowie Materialien für Geräusch- und Wärmedämmung am liebsten angeknabbert. Marderbisse am Turboschlauch und in Faltenbälgen führen ebenfalls häufiger zu erheblichen Schäden. Seltener werden Bremsschläuche, Kraftstoffleitungen, Keilriemen und Reifen zerstört.

Bei schnellem Erkennen von direkten Marderschäden sind die Kosten der Reparatur noch überschaubar: Die Kosten für die Reparatur zerbissener Kabel liegen bei 250 bis 400 Euro.

Wie gefährlich sind Folgeschäden?

Im Gegensatz zu den direkten Marderschäden, sind die Folgeschäden deutlich höher und gefährlicher.

Das teuerste Resultat eines Marderbiss ist ein kompletter Motorschaden. Sollte ein Marderbiss am Kühlerschlauch vorliegen, Kühlflüssigkeit ausgelaufen sein, entsteht eine Überhitzung des Triebwerks und hat den Motorschaden als Folge.

Wenn Gummimanschetten angebissen sind, kann es sehr gefährlich werden.

Denn bei kaputter Schutzvorrichtung, kann die Lenkung beeinträchtigt werden. Bei angebissenen Zündkabeln ist die Antriebseinheit und Katalysator akut gefährdet sind und kann somit auch für ungemütliche Folgeschäden sorgen.

Die genauen Kosten hängen allerdings immer davon ab:

– Welche Autoteile hat der Marder wie stark zerstört?
– Wann wurde der Schaden entdeckt?
– Lagen bereits ältere Schäden vor?

Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass die die Kosten, um Motorschaden und Co. im vierstelligen Bereich liegen.

Wie entdecke ich einen Marderbiss bzw. Marderschaden?

Ein Marderbiss bzw. Marderschaden können in den meisten Fällen durch Pfotenspuren erkannt werden. Sehr oft werden diese Spuren mit den von Katzen verwechselt. Allerdings handelt es sich in der Regel um Marderspuren. Denn bei Katzen kommt es selten vor, dass sie über ein Auto laufen.

Um die Spur eindeutig zu identifizieren ein kleiner Tipp: Ein Marder besitzt an den Vorderpfoten fünf Zehen, eine Katze hingegen vier.

Allerdings gibt es noch weitere zahlreiche Anzeichen dafür, dass ein Marder am oder im Auto war.

So können Sie ein Marderschaden entdecken:

  • Pfotenspuren auf dem Lack
  • Beschädigte Kabel und Schläuche wie beispielsweise der Kühlerschlauch
  • Dreieckige, kleine Bissspuren und Löcher in den Kabeln
  • Marderexkremente oder strenger Uringeruch
  • Tierhaare am Fahrzeug
  • Austretendes Kühlwasser durch zerbissene Leitungen
  • Beißspuren an Kabeln und Schläuchen
  • Laub, Zeitungsreste oder auch Nahrungsabfällen im Motorraum

Was kostet ein Marderschaden?

Autos sind am stärksten von Marderschäden bedroht. Vor allem der Motorraum, der am Abend noch oft warm ist, wird gerne als Unterschlupf gewählt. Er wird schnell zum „Revier“ des Marders, dass er als sein Hab und Gut betrachtet. Dabei sind Marder territorial, und wenn die Artgenossen versuchen, in dieses Gebiet einzudringen, wird der betroffene Marder wütend und beginnt zu nagen.

Bei schnellem Erkennen von direkten Marderschäden halten sind die Kosten der Reparatur noch überschaubar. Basierend auf den veröffentlichten Zahlen des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. von November 2019 kostet ein Marderschaden durchschnittlich rund 336 Euro.

Wenn der unmittelbare Schadensfall rechtzeitig erkannt wird und es sich nur um Beißspuren an Kabeln handelt, können auch Kosten von weniger als 150 Euro anfallen. Falls in der Teilkasko-Versicherung eine Selbstbeteiligung vorgesehen ist, sind diese Kosten aus eigener Tasche zu zahlen. Wenn Marderschäden unerkannt bleiben, kommt es oft zu kostspieligen Folgeschäden. Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass diese Fälle, gerade bei einem Motorschaden und Co. im vierstelligen Bereich liegen.

Was ist die beste Marderabwehr?

In Sachen Marderabwehr greifen viele Fahrzeugbesitzer zuerst auf einfache Mittel zurück. Vor allem Hunde- oder Katzenhaare sind als Marderabwehr bekannt. Daneben gibt es Mardersprays, die mit ihrem Duft die Marder auf Abstand halten sollen. Auch WC-Steine oder Mottenbälle werden gerne als Marderabwehr zitiert. Dass diese Verteidigungsmethoden auch tatsächlich effektiv sind, ist allerdings nicht erwiesen. Auch der Maschendrahtzaun unter dem Wagen hält den Marder nicht zwingend fern. Er kann ihn lediglich dazu veranlassen, sich einen anderen Weg zu suchen.

Einen Marder professionell zu vertreiben ist auf mehreren Wegen möglich.

Um den Marder vom Dachboden und vom Auto fernzuhalten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten:

  •  Marderscheck auf Duftbasis
  • Marderabwehr mit Ultraschall
  • Elektrische Marderabwehr
  • Mechanischer Schutz

Vorbehandlung – wenn sich der Marder schon im Motorraum niedergelassen hat

Wenn Sie Marder mit Erfolg abwehren wollen, sollte zunächst die Duftmarke entfernt werden, die ein Marder gesetzt hat. Statt einer gewagten Motorwäsche wird hier der völlig unbedenkliche STOP&GO Duftmarkenentferner eingesetzt. Dazu sprüht man ihn einfach auf, lässt ihn kurz einwirken, spült ihn mit Wasser ab. Der Reinigungs-Schaum ist für Kunststoffe, Gummi und Lacke harmlos und daher sehr einfach in der Anwendung.

Hochspannungsabwehr

Um den Marder dauerhaft vom Auto abzuhalten, gibt es nur eine Lösung: den Einsatz von elektrischem Strom. Dabei werden an verschiedenen Stellen im Motorraum Elektroden angebracht. Das funktioniert wie der elektrische Weidezaun auf der Kuhweide. Der Marder stößt an die beiden blanken Metallplatten und erhält einen Stromschlag, wird abgeschreckt und wendet sich ab. Zwei Knopfzellen liefern dabei den nötigen elektrischen Strom.

Ein harmloser, aber entsprechender Stromschlag ist ein wirksames Mittel, um Marder nachhaltig vom Auto fernzuhalten. Die getesteten und zertifizierten Hochspannungssysteme von STOP&GO werden zu diesem Zweck auf einfache Weise im oberen Motorraum montiert.

Ultraschallabwehr

Für die empfindlichen Ohren des Marders sind hochfrequente Töne im Ultraschallbereich nicht angenehm. Der Mensch kann die hochfrequenten Töne zwar nicht wahrnehmen, aber sie schrecken den Nager ab. Eine solche Marderabwehr bzw. ein solches Ultraschallabwehrgerät kann problemlos unter die Motorhaube eingebaut werden. Üblicherweise wird es entweder durch eigene Batterien betrieben oder an die Fahrzeugbatterie angeschlossen. Das Akustiksystem hat den entscheidenden Vorteil, dass das Tier nicht mit dem Gerät nicht in Berührung kommen muss. Im Laufe der Zeit können sich Marder an das Geräusch allerdings gewöhnen, weshalb unsere Geräte wechselnde Frequenzen verwenden, damit genau dieser Gewöhnungseffekt nicht eintreten kann.

Duftabwehr / Marderspray

Nach der notwendigen Vorbehandlung kann nun das Duftabwehrmittel von STOP&GO eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um ein Duftkonzentrat mit Langzeitwirkung, welches dem Marder das Gefühl gibt, dass hier ein „gefährlicher Feind“ zu Hause ist. Der Anti-Marder-Duft lässt sich überall dort einsetzen, wo Marder nicht erwünscht sind. Im Motorraum ebenso wie im Carport, im Gartenhäuschen oder auf dem Dachboden. Die Duftscheiben werden einfach aufgehängt und bieten bis zu 6 Monate lang Schutz vor den unerwünschten Nagern. Das Spray wird punktuell auf die selbstklebenden Duftscheiben aufgetragen und muss nur einmal im Monat aufgefrischt werden.

Mechanischer Schutz

Eine wirksame Methode ist der Zusatzschutz von Kabeln und Schläuchen. Dabei dienen spezielle gewellte Schutzschläuche als Umhüllung, die der Marder nicht durchbeißen kann. Diese Form des Marderschutzes bedarf ein wenig Geschick und wird am besten in einer Vertragswerkstatt durchgeführt. Die Abwehr ist besonders effektiv in Verbindung mit der Hochspannungsabwehr, die im Ernstfall einen kleinen Stromschlag abgibt.

Marderschaden Versicherungen im Vergleich

Jährlich werden den Kfz-Versicherungen rund 200.000 Marderschäden mitgeteilt. Gesamtsumme der Schäden: über 60 Millionen Euro. Und dies sind nur die Kasko-Fälle.

Welche Versicherung übernimmt Marderschäden oder auch Folgeschäden?

Allianz

Wer eine Teilkasko oder Volkasko bei der Allianz abschließt kann sich sicher sein das “Tierbisse” übernommen werden. Sogar Folgeschäden bis 5.000€ werden von der Versicherung übernommen (Weitere Infos).

Ergo

Bei der der Ergo Versicherung gilt das gleiche in Bezug auf Marderschäden wie bei der Allianz. Hier ist der Schaden als “Schäden durch Tierbiss” definiert und wird übernommen. Das gleiche gilt für Folgeschäden (Weitere Infos).

HDI

Die HDI-Versicherung schreibt “Auch Schäden, die durch Bisse von Mardern oder anderen Tieren im Motorraum entstehen, sind durch die Teilkasko abgedeckt.” Die HDI ersetzt Ihnen auch Folgeschäden in Höhe von bis zu 3.000 Euro, welche durch einen Marderbiss entstanden sind.

Teilkasko: Kosten, Leistungen, Selbstbeteiligung | HDI

Was tun, wenn der Marder zugebissen hat – unser Fazit

Marderschäden sind eine der häufigsten Ursachen für Teilkaskoschäden am Kraftfahrzeug. Ihre Teil- oder Vollkaskoversicherung zahlt für direkte Schäden, die durch einen Marderbiss an den Bauteilen entstehen.

Zusätzlich zu den Kosten für den direkten Schaden kommen aber oft deutlich höhere Summen durch Folgeschäden nach einem Marderschaden (z.B. Motorschaden) hinzu. Bei den Meisten Versicherungen sind sie hier im Basis-Schutz nicht versichert.

Besonders Autobesitzer, die ihr Auto häufig im Freien abstellen, haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Diese sollten sich mit Marderabwehrgeräten schützen – und das in folgender Reihenfolge.

Zusammengefasst kann man einen Marder also in zwei einfachen Schritten vertreiben:

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